Das aQuolley-Sortiment

Auf aQuolley-Plätzen können sechs verschiedene Wassersportarten gespielt werden, zusammen ‚aQuolley-Sport‘ genannt. Informationen zu den einzelnen Platztypen findest du auf der Shop-/Produktseite. Jede dieser Sportarten hat ihre eigenen Varianten, Regeln und Wettkampfformate. Aufgrund seiner Verbreitung werden auf dieser Seite nur die Regeln für Aquolley (Wasser-Volleyball) ausführlich vorgestellt. Die Audioaufnahme unten bietet eine kurze Zusammenfassung dieser Seite auf Englisch.

Podcast zu Spielen und Regeln

Experten über aQuolley-Spiele und -Regeln

Aquolley: Eine neue Welle
Aquolley: Eine neue Welle

Aquolley: Eine neue Welle

Aquolley ist ein neuartiger Sport, der durch die Anpassung des traditionellen Volleyballs an das Wasser entstanden ist. Es teilt seine Ursprünge mit erfolgreichen Mannschaftsspielen wie Beach- und Snow-Volleyball. Doch wie seine Pendants hat es sich zu einem eigenständigen Wesen entwickelt, geprägt von eigenen Regeln und mit einem speziellen Publikum. Auch wenn Aquolley derzeit noch kein formales Wettkampfsystem besitzt, hat es das Potenzial, vor allem in der breiten Öffentlichkeit große Beliebtheit zu erreichen. Sein Design stellte die breite Teilnahme über visuelles Spektakel oder kommerziellen Reiz.

 

Feinheiten der Anpassung

Die Herausforderungen der Anpassung ergeben sich aus einer Vielzahl von Faktoren, allen voran dem Wasser selbst. So angenehm es auch ist, sich darin aufzuhalten, stellt Wasser als Spielumgebung eine Reihe einzigartiger Schwierigkeiten dar, insbesondere wenn man seine vielfältigen Erscheinungsformen berücksichtigt.

Offenes Wasser

Im offenen Gewässer gleicht kein Bereich wirklich dem anderen, und selbst ein einzelner Standort verändert sich fortwährend. Der Untergrund variiert erheblich, wobei sich Dichte und Oberflächenformationen ständig verändern. Zudem schwankt die Wassertiefe über eine gegebene Fläche hinweg, verstärkt durch die wechselnde Höhe und Intensität der Wellen.

Pools

Schwimmbäder stellen ähnliche Hürden dar, jedoch mit verstärktem Fokus auf den erforderlichen Mindestraum (Spielfeld + Sicherheitszone), um das Risiko schwerer Verletzungen zu verringern. Zudem sind Becken derzeit nicht wirklich für solche Aktivitäten ausgelegt und beherbergen oft verschiedene gleichzeitige Nutzungen, was Lösungen für die gemeinsame Nutzung erfordert – entweder räumlich oder zeitlich. Reicht die räumliche Trennung nicht aus, wird die zeitliche Trennung unverzichtbar und verlangt eine Court-Infrastruktur, die schnelle und bequeme Umstellungen ermöglicht.
Diese unveränderlichen Bedingungen beeinflussen die Fähigkeiten der Spieler an jedem Ort und zu jeder Zeit tiefgreifend. Die Komplexität nimmt weiter zu, wenn man versucht, die konkurrierenden Prioritäten von höchster Sicherheit, Spielbarkeit, Inklusivität und Dynamik miteinander in Einklang zu bringen.

Sicherheitsvoraussetzungen

Sicherheitsvoraussetzungen

Wassertiefe

In sehr flachem Wasser zu spielen ist nicht nur unsicher, sondern äußerst gefährlich. Der unebene Untergrund kann für die Spieler unsichtbare Vertiefungen und Erhebungen verbergen. Springen oder seitliche Bewegungen im Spiel bergen beim Aufkommen ein Verletzungsrisiko, besonders an der ersten Aufprallstelle des Körpers. Daher ist eine Mindestwassertiefe von 0,7 Metern erforderlich, um ausreichend Wasserwiderstand und Dämpfung zu gewährleisten. Mehr Tiefe erhöht die Sicherheit – und verbessert zudem die Spielbalance durch einen stärkeren ausgleichenden Effekt. Auch wenn es keine Sicherheitsfrage ist, gibt die Spielbarkeit eine obere Tiefengrenze vor. Bei einer durchschnittlichen Spielergröße von 1,8 Metern sind 1,3 Meter das praktische Maximum. Größere Tiefen ähneln eher einem „Schwimm-Volley“, das fürs Wasserball-Training nützlich sein kann, für das allgemeine Spiel aber unpraktisch ist. Daher geben unsere Installationsrichtlinien eine Wassertiefe von 0,7 bis 1,3 Metern vor.

Mindestplatzbedarf

Während Freizeitgruppen den Rand des Spielfelds mit der Wassergrenze gleichsetzen mögen, birgt dies an institutionellen Standorten ein erhebliches Verletzungsrisiko. Spieler könnten beispielsweise während oder nach einer Rettung mit Beckenwänden oder Hindernissen kollidieren. Um dies zu verringern, muss das Standardspielfeld von einem 1-Meter-Sicherheitsabstand umgeben sein. Da ein 8×4 m großes Feld verschiedene Disziplinen aufnimmt, ist der Mindestplatzbedarf auf 10 x 6 Meter festgelegt.

Leichter Kunststoffball

Bälle, die üblicherweise in Sporthallen und auf Sand verwendet werden, bereiten in Wasserumgebungen aufgrund ihres Gewichts zwei Probleme. Erstens können sie leicht Verletzungen an Händen und Fingern von Freizeitspielern verursachen. Zweitens kann ihr Gewicht mit der Zeit den Halt der Bodenschrauben im Sand schwächen. Das beeinträchtigt die Stabilität des Courts bei Stürmen. Das Verankerungssystem ist für eine temporäre Installation ausgelegt, nicht für dauerhafte Fundamente.

Die Verwendung schwererer Bälle bedeutet daher, das Verletzungsrisiko der Spieler und die wiederkehrende Notwendigkeit, die Bodenschrauben nachzuziehen, in Kauf zu nehmen. Ein leichter Plastikball mit definierten Spezifikationen (idealerweise 0,26 Meter Durchmesser und etwa 280 Gramm) ist unerlässlich, um diese Probleme zu vermeiden. Zum Court gehören zwei Bälle; weitere sind auf Anfrage erhältlich. Ähnliche Alternativen sind ebenfalls geeignet.

Spielbarkeit im Wasser

Spielbarkeit im Wasser

Da die Sicherheit durch geeignete Standorte und spezialisierte Ausrüstung gewährleistet ist, besteht die zentrale Herausforderung darin, Volleyball für den Wassersport anzupassen. Dieser Übergang bringt vier zentrale Hürden mit sich:

  • die Wassertiefe behindert die Bewegung,
  • schwankende Spielerzahlen, die die Dichte des Spielraums beeinflussen,
  • die Komplexität, dynamischen Angriff und Verteidigung auszubalancieren, und
  • die Notwendigkeit einer breiten Zugänglichkeit.

Diese Hindernisse erfordern Anpassungen sowohl an der Platzkonfiguration als auch an den Standardregeln.

Spielfeldkonfiguration

aQuolley-Spielflächen bieten 3D-Vielseitigkeit zur Spielsteuerung auf zwei grundlegende Arten: Die manuelle Anpassung der Netzhöhe, proportional zur vertikalen Wassertiefe, sorgt für mehr Reaktionszeit und geringere Ballgeschwindigkeit, und die Maße der Spielfläche skalieren mit der Teamgröße (horizontale Maße), um fesselndes Spiel zu ermöglichen. Diese Anpassungsfähigkeit richtet den Sport am Einfluss des Wassers aus und ermöglicht eine Tempokontrolle entsprechend der Spielstärke.

Regelanpassungen

Die extremsten Regelanpassungen sind darauf ausgelegt, der Wasserumgebung gerecht zu werden, indem sie Techniken erlauben, die an Land nicht zulässig sind. Andere Änderungen beruhen auf gesundem Menschenverstand, um die Spielbarkeit des Spiels zu gewährleisten.

  • Bei Annahmen und Zuspielen ist das Berühren mit der gewölbten Hand erlaubt, bei Stoppbällen das Berühren mit den Fingerspitzen. Im Grunde dürfen die Spieler jeden Körperteil zum Ballkontakt nutzen, ausgenommen Würfe oder Doppelkontakte. 
  • Im Sinne des gemeinschaftlichen Charakters des Spiels dürfen angenommene Aufschläge nicht direkt auf die gegnerische Seite zurückgespielt werden; ein interner Teampass ist Pflicht. 
  • Um Ballwechsel und die Entscheidung von Punkten im Spiel zu fördern, werden Aufschläge, die das Netz berühren, aber dennoch im Feld landen, wiederholt. 
  • Aufschläge werden aus dem Spielfeld heraus ausgeführt, wobei die Grundlinie berührt wird. 
  • Nach jedem Sideout (zurückgewonnenes Aufschlagrecht) muss der Aufschläger gemäß den üblichen Regeln des Volleyballs an Land rotieren. 
  • Im Einzel, Doppel und Triple ist die Positionierung der Spieler frei. Bei Teams mit 4, 5 oder 6 Spielern müssen die Teammitglieder ihre Positionen während des Spiels jedoch gemäß den Standardregeln des Land-Volleyballs rotieren.

Zusammenfassung

Das aQuolley-Team hat in den letzten 6 Jahren Entwicklungen und Regeländerungen erprobt und verfeinert. Ihre kombinierte Umsetzung sorgt nicht nur für verletzungsfreie Ganzkörperaktivität und ein Gleichgewicht zwischen Defensive und Offensive, sondern steigert vor allem entscheidend das Potenzial für ausgeglichene Wettkämpfe – selbst zwischen Teams, die aus Spielern mit deutlich unterschiedlichem Können bestehen. Mit Ausnahme der hier vorgestellten Unterschiede lassen sich nahezu alle übrigen Standardregeln des Volleyballs unverändert auf aQuolley (Wasser-Volleyball) anwenden.

Ursprung und Entwicklung

Ursprung und Entwicklung

2018 suchte ein entschlossener Vater am Balaton trotz Knie- und Hüftverletzungen vom professionellen Futnet nach sportlicher Freizeitbeschäftigung mit seinen kleinen Töchtern. Eine zündende Idee entstand: Volleyball ins einladende Wasser bringen! Innerhalb einer Woche stand ein Netz; das Spiel, ergänzt durch schwimmende Spielfeldlinien, wurde sofort zum Hit bei Einheimischen und Urlaubern.

Bis 2021 schloss sich ein befreundeter Ingenieur dem Vorhaben an und trug zur Entwicklung des ersten 3D-verstellbaren Wassercourts bei, den er patentieren und auch als Marke aQuolley schützen ließ. Vom Gedanken der Zugänglichkeit getrieben, entwickelten sie Designs für offene Gewässer und Schwimmbäder, sodass der Nervenkitzel überall erlebbar wurde. Bis 2021 fanden Tests in mehreren Ländern statt, und aquolley.com ging online. Anpassbare Courts wurden bis Ende 2024 (offenes Wasser) und Anfang 2025 (Pools) entwickelt.

Begeisterte Spieler trieben Amateurturniere und die Verfeinerung des Designs voran. Der visionäre Vater, der auch Softwareentwickler ist, entwarf ein umfassendes Ökosystem für aQuolley mit dem Ziel dauerhafter Begeisterung. Seit dem Beginn umfangreicher Tests im Jahr 2021, die ab 2023 schrittweise weitere Standorte einbezogen, ist ein hohes Nutzerinteresse deutlich auf YouTube zu sehen.

Aquolley-Regelübersicht
Das Regelsystem

Das Regelsystem

Aquolley-Wettkämpfe (Wasser-Volleyball) basieren auf zwei zentralen Bausteinen: einem mehrstufigen Regelsystem und einem Rahmen aus Teilnahmekriterien. Das Regelsystem steuert das Spiel über die Kategorien hinweg, der Kriterienrahmen bestimmt die Teilnahmeberechtigung. Das Aquolley-Regelsystem besteht aus hierarchischen Regelsätzen, die aufeinander aufbauen und alle Spielformate umfassend abdecken.

Grund- und Disziplinregeln

Grundregeln

Die Grundlage des Regelsystems sind die Grundregeln. Sie bestimmen das Spiel Punkt für Punkt, einschließlich wie Punkte, Sätze und Matches gewonnen oder verloren werden. Die Grundregeln sind vom Volleyball übernommen und ans Wasserspiel angepasst, um faire Bedingungen zu sichern.

Disziplinregeln

Aquolley (Wasser-Volleyball) umfasst sechs Disziplinen. Die Disziplinregeln legen für jede Disziplin die Teamgrößen, die Anzahl der Spieler auf dem Feld und die Feldmaße fest – mit Anpassungen fürs Wasserspiel. Diese Regeln regeln auch Auszeiten und Auswechslungen und geben empfohlene Netzhöhen je nach Wassertiefe an.

 

DISZIPLINSP.+AUSW.FLÄCHETOSOPS
Einzel18×4 m1
Doppel2+19×4 m221
Dreier3+210×5 m221
4er-Team4+211×5 m222
5er-Team5+212×5 m222
6er-Team6+312×6 m333

TO = Auszeiten pro Satz; SO = Wechselgelegenheiten pro Satz; PS = Spieler pro Wechselgelegenheit

Empfohlene Netzhöhen

WASSERTIEFEFRAUENGEMISCHTMÄNNER
0,7 – 0,9 m2,35 m2,4 m2,45 m
0,9 – 1,1 m2,45 m2,5 m2,55 m
1,1 – 1,3 m2,55 m2,6 m2,65 m

Grundregeln

Die Grundlage des Regelsystems sind die Grundregeln. Sie bestimmen das Spiel Punkt für Punkt, einschließlich wie Punkte, Sätze und Matches gewonnen oder verloren werden. Die Grundregeln sind vom Volleyball übernommen und ans Wasserspiel angepasst, um faire Bedingungen zu sichern.

Disziplinregeln

Aquolley (Wasser-Volleyball) umfasst sechs Disziplinen. Die Disziplinregeln legen für jede Disziplin die Teamgrößen, die Anzahl der Spieler auf dem Feld und die Feldmaße fest – mit Anpassungen fürs Wasserspiel. Diese Regeln regeln auch Auszeiten und Auswechslungen und geben empfohlene Netzhöhen je nach Wassertiefe an.

 

DISZIPLINSP.+AUSW.FLÄCHETOSOPS
Einzel18×4 m1
Doppel2+19×4 m221
Dreier3+210×5 m221
4er-Team4+211×5 m222
5er-Team5+212×5 m222
6er-Team6+312×6 m333

TO = Auszeiten pro Satz; SO = Wechselgelegenheiten pro Satz; PS = Spieler pro Wechselgelegenheit

Empfohlene Netzhöhen

WASSERTIEFEFRAUENGEMISCHTMÄNNER
0,7 – 0,9 m2,35 m2,4 m2,45 m
0,9 – 1,1 m2,45 m2,5 m2,55 m
1,1 – 1,3 m2,55 m2,6 m2,65 m
Kategorie- und sonstige Regeln

Kategorieregeln

Die Disziplinen werden nach Geschlechterzusammensetzung in Frauen-, Männer- und gemischte Kategorien unterteilt. Auch reine Geschlechter-Teamkategorien sind möglich, doch das Kernkonzept von Aquolley betont das gemischte Teamspiel. Da Einzel nicht gemischt sind, ergeben sich elf verschiedene Spielkategorien. Die Kategorieregeln legen die angepasste Feldgröße (Fläche) und die Mindestanzahl weiblicher Spielerinnen fest, die während des gesamten Matches auf dem Feld sein müssen.

KATEGORIESPIELERAUSW.FLÄCHENETZ*VORAUSSETZUNG
Frauen-Einzel106 x 3 m2,45 mNur Frauen
Männer-Einzel108 x 4 m2,55 mFür alle offen
Frauen-Doppel216 x 4 m2,45 mNur Frauen
Gemischtes Doppel218 x 4 m2,5 mMin. 1 Frau
Männer-Doppel219 x 4 m2,55 mFür alle offen
Frauen-Dreier328 x 4 m2,45 mNur Frauen
Gemischter Dreier329 x 4 m2,5 mMin. 1 Frau
Männer-Dreier3210 x 5 m2,55 mFür alle offen
4er-Team4211 x 5 m2,5 mMin. 1 Frau
5er-Team5212 x 5 m2,5 mMin. 2 Frauen
6er-Team6312 x 6 m2,5 mMin. 2 Frauen

*Die empfohlene Netzhöhe gilt bei einer Wassertiefe von 0,9–1,1 m.

Regelergänzungen

Offene Geschlechterkategorien

Um die Teilnahme zu maximieren, sind die „Männer“-Kategorien für alle Geschlechter offen. Das bedeutet: Während reine Männerteams erlaubt sind, sind auch Teams jeder Geschlechterzusammensetzung willkommen.

Vorteil bei der Teamzusammensetzung

Teams, die ausschließlich aus einer oder mehreren der folgenden Gruppen bestehen – Frauen, Männer unter 16 oder über 55 –, dürfen einen zusätzlichen Spieler auf dem Feld haben. Dieser Vorteil ist nicht kumulierbar.

In einem Männer-Dreier-aQuolley-Wettkampf einige Beispiele: Ein Team aus drei Spielerinnen dürfte eine vierte Frau oder einen Mann unter 16 oder über 55 auf dem Feld haben. Ebenso dürfte ein Team aus drei Spielern, die alle Männer unter 16 oder über 55 sind, einen vierten Spieler haben – eine Frau oder einen Mann unter 16 oder über 55. Und ein Familienteam aus drei Personen mit einem 65-jährigen Opa, einer Oma und einer 39-jährigen Mutter dürfte einen vierten Spieler haben, sodass der 13-jährige Enkel zu seiner Familie stoßen kann, statt von der Freude ausgeschlossen zu sein.

Alle Details findest du im Dokument, das du am Ende dieser Seite herunterladen kannst.

Teilnahmekriterien

System der Teilnahmekriterien

Ein System aus Teilnahmekriterien ergänzt das mehrstufige Regelsystem und bestimmt die Teilnahme an bestimmten Wettkämpfen. Dieses System umfasst drei Klassen: Spielereinteilung, Zugehörigkeit und Turnierarten. Alle Teammitglieder müssen diese Kriterien erfüllen, um antreten zu können.

SPIELEREINTEILUNG

Alters- und Spielstärke-Stufen für ausgeglichene Wettkämpfe. Dieser Abschnitt beschreibt die alters- und könnensbasierten Gruppen, die faire Wettkämpfe und passende Paarungen sichern. Er erklärt, wie die Spieler eingeteilt werden, um ausgeglichene und spannende Spiele zu schaffen.

Altersgruppen

Die Spieler werden in Altersgruppen eingeteilt, damit sie gegen andere mit ähnlicher körperlicher Entwicklung und Erfahrung antreten.

  • Jugend: Unter 16; für jüngere Spieler, mit Fokus auf Entwicklung und Spaß.
  • Junioren: Unter 25; für junge Erwachsene, als Brücke zwischen Jugend- und Erwachsenenspiel.
  • Erwachsene: 25–55; der übliche Altersbereich für die meisten Wettkämpfe.
  • Senioren: Über 55; ermöglicht älteren Spielern, in einem geeigneten Umfeld anzutreten.
  • Offen: Alle Altersgruppen; Wettkämpfe, bei denen Spieler jeden Alters gemeinsam teilnehmen können.

Spielstärke-Gruppen

Die Spieler werden anhand ihres gezeigten Könnens und ihrer Erfahrung in Spielstärke-Gruppen eingeteilt, damit die Spiele ausgeglichen und spannend sind.

  • Anfänger: Selbsteinschätzung, ohne frühere Sieger; für Aquolley-Neulinge, fördert Lernen und Teilnahme.
  • Fortgeschritten: Selbsteinschätzung, begrenzte Anzahl fortgeschrittener Spieler pro Team; für Spieler mit etwas Erfahrung, für ausgewogene Teams.
  • Profi: Aktive oder kürzlich aktive Volleyballspieler; für sehr erfahrene Spieler, um ein hohes Wettkampfniveau zu halten.
  • Offen: Alle Spielstärken; Wettkämpfe, bei denen Spieler jeder Spielstärke gemeinsam teilnehmen können.

ZUGEHÖRIGKEIT

Die Zugehörigkeit definiert die organisatorischen Verbindungen, die die Teilnahmeberechtigung von Teams und Spielern bestimmen und eine angemessene Vertretung sichern.

  • Offen: Die Teilnahme ist uneingeschränkt; alle Einzelpersonen und Teams sind willkommen.
  • Verein: Teams müssen einem anerkannten Aquolley-Verein angehören.
  • Firma: Teams bestehen aus Mitarbeitern eines bestimmten Unternehmens.
  • Gemeinschaft: Teams werden aus Familienmitgliedern oder einem engen sozialen Umfeld gebildet.

TURNIERARTEN

Die Turnierarten legen die Wettkampfstruktur fest, passend zu verschiedenen sportlichen und sozialen Vorlieben.

  • Standard: Turniere folgen den offiziellen Aquolley-Regeln.
  • Regional: Turniere verwenden die offiziellen Regeln mit Anpassungen an lokale Vorlieben oder Bedingungen.
  • Zufallsteam: Teams werden vor Ort zufällig gebildet, meist mit angepassten Regeln.
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Das aQuolley-Sortiment

Auf aQuolley-Plätzen können sechs verschiedene Wassersportarten gespielt werden, zusammen ‚aQuolley-Sport‘ genannt. Jede dieser Sportarten hat ihre eigenen Varianten, Regeln und Wettkampfformate. Aufgrund seiner Verbreitung werden auf dieser Seite nur die Regeln für Aquolley (Wasser-Volleyball) ausführlich vorgestellt.

Aquolley

Wasser-Volleyball: eine angepasste Variante des Volleyballs, gespielt in Wassertiefen zwischen 0,7 und 1,3 Metern. Mit verstellbaren Feldgrößen, einem Netz und einem speziellen Ball.

Wasser-Futnet

Diese angepasste Variante des Futnet verwendet einen speziellen Ball, der von der Wasseroberfläche abprallt. Die Höhe des Volleyballnetzes lässt sich je nach Wassertiefe auf 1,1 Meter einstellen.

Wasser-Tennis

Eine fürs Wasser angepasste Variante des Beachtennis, mit Beachtennis-Schlägern und -Bällen. Die Netzhöhe wird auf 1,6 bis 1,9 Meter eingestellt.

Wasser-Badminton

Für die aquatische Umgebung optimiert, verwendet diese Variante herkömmliche Badmintonschläger und Federbälle, mit dem Netz auf 1,6 bis 1,9 Meter Höhe.

Wasser-Handball

Basierend auf Beach-Handball, ist diese Variante fürs Wasser angepasst, mit zwei Toren und einem speziellen Ball. Optionale Feldlinien, die das Spielfeld in Drittel teilen, können hinzugefügt werden, wenn die Spieler die Beach-Handball-Regeln genau befolgen möchten.

Wasser-Headball

Speziell fürs Wasserspiel entwickelt, nutzt dieses Spiel zwei Tore und einen speziellen Ball. Eine optionale Mittellinie kann verwendet werden, wenn die Teilnehmer eine Variante bevorzugen, bei der Feldspieler den Angriff des Gegners nicht behindern dürfen.

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